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Luftgetrocknete Sandwichplatten

Spies Hecker Caravan-Seminar schult zwölf Teilnehmer in Köln in Theorie und Praxis.

Köln, 29.09.2020. Zwölf Männer in Lackieranzügen. Gemeinsam stehen sie im Kreis um Spies Hecker Trainer David Kukies und hören ihm aufmerksam zu. Neugierige Blicke, denn für viele Teilnehmer am Spies Hecker Caravan-Seminar ist das Thema Neuland. Zum Beispiel der Hinweis auf die Trocknung: „Wenn ihr Sandwichplatten lackiert, solltet ihr sie lufttrocknen. Beim forcierten Trocknen kann sich die Außenhaut vom Dämmstoff lösen, wenn das Blech zu heiß wird.“

Während David Kukies noch die Theorie beleuchtet, bereitet Trainer Marvin Zbiek bereits im Hintergrund den Permasolid HS Speed Füller 5500 und den Permasolid HS Nass-in-Nass Speed Füller 5550 vor, damit die Teilnehmer direkt zur Tat schreiten können. Denn neben dem Basiswissen geht es hier und heute in Köln auch um die praktische Anwendung. Egal ob Beilackieren oder Schleifen – den Trainern ist es wichtig, dass die Teilnehmer alle neu erworbenen Kenntnisse direkt anwenden. „Wenn ich zuhöre, dann denke ich oft: das habe ich verstanden, das kann ich jetzt“, so David Kukies. „aber ich merke erst, wenn ich es selbst mache, ob was wirklich so ist.“

Über drei Tage lernen die zwölf angehenden Experten alles über Lackierarbeiten am Caravan und Wohnmobil. An Tag 1 wird theoretisches Wissen vermittelt; ab dem zweiten Tag heißt es: ab in die Kabine und das Gelernte anwenden. Selbst bereits erfahrene Caravan-Profis nehmen hier wertvolles Wissen mit. Wie zum Beispiel Manfred Klee. Der 49-Jährige ist Inhaber eines 18-Mann-Betriebes. „Ich bin Karosseriebauer und kein Lackierer. Aber ich biete seit einigen Jahren in meinem Betrieb Caravan-Reparaturen an und stehe immer wieder vor der Herausforderung, dass das Beilackieren nicht optimal funktioniert.“

Für David Kukies schnell erklärt: „Im Vergleich zum Pkw werden am Caravan sehr große Flächen beilackiert. Dies kommt dadurch, dass wir die Coil-Coating-Struktur nicht nachstellen können.“ Das bestätigt auch der 19-jährige Lehrling Jason Reisemann. Sein Chef möchte gerne ins Caravan-Geschäft einsteigen und hat ihn auf das Seminar geschickt. „Ich lerne hier viel Neues und kann es direkt ausprobieren. Außerdem weisen die Trainer auf Fehler hin. Das gefällt mir hier sehr gut.“

Die Teilnehmer – eine bunte Mischung aus Lehrlingen, Gesellen, Meistern und Betriebsinhabern – sind alle froh, dass wieder Präsenz-Trainings stattfinden. Wenn auch unter verstärkten Hygienebedingungen, auf die die Trainer streng achten. Darum hat Spies Hecker die Teilnehmerzahl strikt limitiert: mit einem Dutzend Teilnehmern ist das Seminar ausgebucht. „Speziell zum Thema Caravan-Lackierung bietet kein anderer Lackhersteller Seminare an“, so Manfred Klee. „Ich bin übrigens kein Spies Hecker Kunde und durch eine Fachzeitschrift auf dieses Training gestoßen. Wirklich eine super Sache.“

Gerade für ihn als Betriebsinhaber sind auch die Caravan-Themen abseits vom Lackieren interessant, die in den drei Tagen aufgegriffen werden. „Wir erläutern hier die Komplexität des Caravan-Geschäftes. Wer Caravan-Reparaturen anbieten möchte, sollte zum Beispiel gut vernetzt sein mit anderen Gewerken vor Ort, wie etwa Schreiner und Elektriker“, so David Kukies. Ein weiterer Tipp von ihm: „Wer sich hier professionell engagieren möchte, sollte sich mit der Zertifizierung zum Caravan-Fachbetrieb durch den ZKF beschäftigen.“

Fazit nach drei Tagen: Zufriedene Gesichter bei den Teilnehmern. Sie fahren mit viel neuem Wissen und neuen Kontakten nach Hause. „Die Truppe ist über die drei Tage zu einem richtig guten Team geworden. Einige von ihnen werden sich sicherlich auch über das Seminar hinaus noch einmal miteinander austauschen“, so David Kukies.

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Im Praxisteil des Seminars wenden die Teilnehmer das neuerworbene Wissen direkt an. Foto: Bkomm

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Trainer David Kukies erläutert den Teilnehmern des Caravan-Seminars die Besonderheiten einer Wohnwagen-Außenhautreparatur. Foto: Bkomm

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Bei der Caravan-Reparatur sind immer große Flächen zu bearbeiten: eine besondere Herausforderung beim Beilackieren. Foto: Bkomm