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Drei Profi-Tipps gegen Wolkenbildung

Der Basislack ist aufgetragen, die Trocknung beginnt – doch plötzlich werden Unregelmäßigkeiten in der Lackierung sichtbar. Spies Hecker Trainingsleiter Jörg Sandner erklärt am Beispiel des Basislacks Permahyd Hi-TEC 480, wie sich solche unerwünschten Fehlstellen bei der Reparatur von Effektfarbtönen vermeiden lassen.

Tipp 1: Gute Vorbereitung ist alles

Bevor der Lackierer mit der eigentlichen Arbeit beginnt, sollte er Luftfeuchte und Temperatur in der Lackierkabine prüfen. „So schafft der Fachmann ideale Voraussetzungen, um den Lack dem Klima entsprechend einstellen zu können“, führt der Trainingsleiter aus. Genaue Angaben dazu erhalten Lackierer im Klima-Ratgeber der Anwendungstechnischen Informationen (ATI). Diese sind auf der Spies Hecker Website unter dem Menüpunkt „Produkte“ zu finden. „Gerade bei Effekt-Lackierungen ist es wichtig, sich an die Empfehlungen für Düsengröße und Spritzdruck zu halten“, fügt der Experte hinzu. „Durch dieses Vorgehen können sich die Pigmente gleichmäßig verteilen und eine homogene Filmbildung stattfinden.“

Tipp 2: Ein Arbeitsgang mit 1,5 Spritzgängen

Den Permahyd Hi-TEC 480 Basislack trägt der Lackierer zunächst in einem geschlossenen Spritzgang mit normalem Abstand auf. Anschließend lackiert er den Effektgang mit vergrößertem Abstand in den nassen Lack ein. „Dadurch erreicht der Fachmann einen gleichmäßigen Effekt und vollständiges Deckvermögen“, erklärt der Spies Hecker Trainingsleiter.

Tipp 3: Unregelmäßigkeiten direkt ausgleichen

Unmittelbar nach der Applikation des Basislacks sollte für kurze Zeit eine gleichmäßig feine Spritznarbe im Lackfilm erkennbar sein. „Das zeigt, dass der Basislack nicht zu nass lackiert wurde“, führt der Profi aus. Sollten doch noch Unregelmäßigkeiten in der Lackierung sichtbar werden, kann der Lackierer diese mit einem weiteren Effektspritzgang ausgleichen. Jörg Sandner: „Achten Sie darauf, dass Sie diesen zusätzlichen Effektspritzgang mit noch mehr Abstand lackieren – und nur dann, wenn der Basislackfilm noch nass ist.“

Noch besser Lackieren mit „Tips4You“-Videos

Spies Hecker bietet Lackierern technische Unterstützung, einfache Systemlösungen und praktische Tipps für die täglichen Herausforderungen im Lackierbetrieb. Seit Neuestem gibt es diese Tipps auch auf YouTube unter www.youtube.com/spieshecker und auf der Homepage www.spieshecker.com/tips4you. In den fünf- bis zehnminütigen Clips zeigen erfahrene Anwendungstechniker, wie der Fachmann Lackierfehler vermeidet, Techniken wie das Beilackieren perfekt umsetzt und das Beste aus den Spies Hecker Produkten zieht. Das Angebot richtet sich an den Nachwuchs ebenso wie an erfahrene Lackierer, die ihr Know-how auffrischen wollen oder eine Lösung für ein bestimmtes Problem benötigen.   

Spies Hecker, eine der weltweiten Reparaturlackmarken von Axalta Coating Systems, entwickelt optimale, praxisorientierte Lösungen, welche die Arbeit in Lackierbetrieben erleichtern und effizienter machen können. Mit hochwertigen Produktsystemen, kundenspezifischer Beratung und gezieltem Training ist Spies Hecker seit über 135 Jahren ein starker Partner des Lackierhandwerks. Die Kölner Lackmarke zählt zu den international führenden Autoreparaturlackmarken und ist in mehr als 76 Ländern aktiv.

Spies Hecker – näher dran!

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Tipps gegen Wolkenbildung

So ist es zum Beispiel wichtig, den Basislack in einem geschlossenen Spritzgang aufzutragen und im Anschluss den Effektgang mit erhöhtem Abstand zu lackieren.
Foto: Spies Hecker

Tipps gegen Wolkenbildung

Wie kann der Lackierer unerwünschte Effekte, wie beispielsweise Wolkenbildung, vermeiden? Spies Hecker unterstützt den Anwender für diese Fälle mit praktischen Tipps.
Foto: Spies Hecker