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Farbliche Eleganz für das Spaßmobil

 

Die Kyburz Switzerland AG hat mit ihren Elektro-Mobilen nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Das spektakulärste Modell des Unternehmens ist der Fun-Roadster „eRod“. Er legte im Frühjahr einen großen Auftritt auf dem Genfer Auto Salon hin – was auch an einer erstklassigen Design-Lackierung lag.

Auch die Offroad-Version des eRod konnte mit einer Spitzenlackierung auf dem Auto Salon punkten.

Auch die Offroad-Version des eRod konnte mit einer Spitzenlackierung auf dem Auto Salon punkten.

In der Schweiz hat jeder schon mal ein Fahrzeug von Kyburz gesehen (aber möglicherweise, ohne es zu wissen): Die Elektro-Dreiräder vom Typ DXP, die von der Schweizer Post und vielen Lieferdiensten eingesetzt werden, gehören zum alltäglichen Straßenbild – sie stammen von Kyburz. Begriffe wie praktisch, vernünftig, umweltfreundlich passen gut auf die Fahrzeuge aus Freienstein im Kanton Zürich. Doch für das 2016 vorgestellt Modell „eRod“ muss ein weiterer hinzugefügt werden: Spaß.

Kein Raser, sondern ein Cruiser
Der eRod ist alles andere als ein „vernünftiges“ Fahrzeug. Äußerlich erinnert er ein Gokart: ein Rohrrahmen mit rudimentärer Verkleidung, Motor, Fahrwerk, zwei Sitze – das reicht. Dach? Kofferraum? Servolenkung? – alles entbehrlich. Dank der sparsamen Ausstattung beschleunigt der 61-PS-Elektromotor das nur 600 Kilo wiegende Leichtgewicht in knapp vier Sekunden auf Tempo 100. Doch für brutale Sprints ist der eRod nicht gedacht, eher für entspanntes Cruisen: Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 120 km/h, eine Batteriefüllung reicht für rund 180 Kilometer.

Vom Elektro-Dreirad DXP, hier in der Version für die Schweizer Post, sind weltweit schon über 22.000 Exemplare unterwegs.

Vom Elektro-Dreirad DXP, hier in der Version für die Schweizer Post, sind weltweit schon über 22.000 Exemplare unterwegs.

Das Funmobil (von dem es auch eine PS-stärkere Renn- und eine Offroad-Version gibt) hat auf Messen schon viel Aufmerksamkeit erregt. „Der eRod hat natürlich mehr Anziehungskraft als ein Postmobil“, lacht Unternehmensgründer Martin Kyburz. Das zeigte sich zuletzt auf dem Auto Salon Genf 2019 – und das lag auch an einer Neuerung: Während die eRod-Karosserieteile bis dahin aus beklebtem Kunststoff bestanden, ließ Kyburz sie diesmal lackieren: den unteren Teil mattsilbern, die Fronthaube in „Sahara“, einem eleganten Gold-Bronze-Farbton..
Übrigens Axalta Farbton des Jahres

„Feuer und Flamme für dieses Projekt“
Dafür ließ Martin Kyburz ausgewiesene Fachleute ran: Die Lackierarbeiten übernahmen Spezialisten im Technologie-Center von Spies Hecker Schweiz bei Basel. Sie setzten Top-Produkte aus dem Spies Hecker Sortiment ein: den Permasolid HS Vario Grundierfüller 5340, den Permahyd Hi-TEC Basislack 480 und den Permasolid HS Race Klarlack 8700 . „Wir waren Feuer und Flamme für das Projekt“, sagt Thomas Wyss, Geschäftsführer von Spies Hecker Schweiz. „Und das Resultat war vielversprechend, es gibt Ideen für Neues.“

  • Heute beschäftigt die Kyburz Switzerland AG 140 Mitarbeiter.

  • Inzwischen werden die eRods nicht mehr in Freienstein, sondern an einem neuen Standort im benachbarten Embrach montiert.

  • Für den Auto Salon wurde die Fronthaube des eRod in „Sahara“ lackiert, der „Automotive Color of the Year 2019“ von Axalta.

Neben dem sandfarbenen Straßenmodell präsentierte Kyburz in Genf auch die Offroad-Version des eRod. Auch dafür hatte man sich in puncto Lack etwas Besonderes ausgedacht. Der Offroader wurde mit einer robusten Polyurethan-Oberfläche beschichtet und in Schwarz, wechselnd matt und hochglänzend, lackiert. „Beide eRods sahen toll aus“, sagt Martin Kyburz. „Das Team von Spies Hecker hat erstklassige Arbeit abgeliefert.“


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