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Digitalisierung der Werkstattabläufe sowie noch stärkere Konzentration auf Aus- und Weiterbildung: So lautet die Strategie der Reparaturlackmarke Spies Hecker.

Neue Lacktechnologien, die bei Raum-Temperatur trocknen oder die digitale Farbfindung mit modernsten Farbmessgeräten, welche direkt über online-Verbindungen mit der Colorzentrale in Köln verbunden sind, fördern den Gedanken der Vernetzung mit der Industrie 4.0 Philosophie. Online-Lernmodule, Phoenix-Lagerverwaltung mit direkter Bestellungsauslösung sind nur einige der Möglichkeiten, die sich hier bieten, betont Geschäftsführer Thomas Wyss.

Lagerverwaltung, Farbtonsuche, Materialbestellung und Ausmischung: Alles digital

Bereits 2017 hat Spies Hecker verstärkt auf die Digitalisierung in Carrosserie- und Lackierbetrieben konzentriert: So wird ein neues Warenwirtschaftssystem getestet. Zudem ist seit 2017 ein noch kompakteres Farbtonmessgerät Phoenix auf dem Markt. Dieses ermöglicht die Übertragung der ermittelten Farbinformationen via Wi-Fi an die Color-Software Phoenix. Für dieses hat Spies Hecker bereits im vergangenen Jahr ein umfangreiches Update durchgeführt.

Ausserdem arbeitet das Team bereits an einer App für den Spies Hecker Webshop.

Produktivität gestiegen, Farbverbrauch gesunken

Die DaisyWheel ist das vorerst letzte Glied in der digitalen Kette von Farbtonmessung über Farbtonfindung bis hin zur Mischung.

Die CS R. Steimann in Bachenbülach war der erste Betrieb in der Schweiz, der mit dem computergesteuerten Mischsystem DaisyWheel in Kombination mit Spies Heckers cloudbasiertem Farbtonmanagement Phoenix die Farbtonfindung und –mischung durchdigitalisierte.

Genau drei Jahre schon steht DaisyWheel in seinem Mischraum. Roger Steimann war der erste Spies Hecker-Kunde in der Schweiz, der sich für dieses neue Konzept begeistern konnte. „Ich hatte Kontakt mit einem Betrieb in Deutschland, der bereits mit DaisyWheel arbeitete. Ich wusste daher, dass es etwas Faszinierendes ist.“ Als die Kinderkrankheiten ausgemerzt waren, wollte Steimann sie so schnell wie möglich haben. „Spies Hecker hat sich dabei sehr für uns eingesetzt.“

Drei grosse Vorteile nennt Steimann: „Genauigkeit, Konsistenz und ich kann mit der Maschine viel Geld sparen, nämlich durch Material und Zeit, wobei Zeit der teurere Faktor ist. Ein Beispiel: im April hatte ich für einen Grossauftrag 200 Mercedes zu lackieren. Da habe ich schlicht keine Zeit für Pipifatz.“ Dazu kommt, dass je standardisierter die Prozesse sind, umso auffälliger ist der Faktor Mensch.

Bei CS Steimann werden täglich 20 bis 30 Farben gemischt. „Früher hat man sich gelegentlich vermischt. Und statt 300 g zur Sicherheit 500 g gemischt. Ich wusste, dass ich Material einspare“, so Steimann, „aber nicht, dass es so viel sein würde.“ DaisyWheel ist bei Steimann bereits komplett abgeschrieben. „Es ist realistisch, die Investition in einem Jahr zu amortisieren.“  Die Materialersparnis sei aber nur eine Seite: „Sobald sich ein Mitarbeiter nicht mehr um Farbmischung kümmern muss, kann ich ihn produktiver einsetzen.“

„Farbton-Paspeln gehören der Vergangenheit an“

«Unser Ziel ist es, dass Betriebe mit unserer Unterstützung ihre Farbtonsuche sowie die Farbton- und Produktverwaltung zu 100 Prozent digital durchführen“, betont Thomas Wyss. Der Einsatz von Paspeln gehöre somit der Vergangenheit an. „Allerdings ist weiterhin die Erstellung von Musterblechen empfohlen, um die Farbtonkontrolle des ausgemischten Farbtons zu gewährleisten“, unterstreicht der Geschäftsführer.

Neue Weiterbildungskonzepte

Neben der geeigneten Technik ist auch die Unterstützung der Lackierer bei der Anwendung auf diese 100-Prozent-digital-Strategie ausgerichtet. „Deshalb haben wir in diesem Jahr das Trainingsangebot für die digitale Farbtonfindung auf zwei Schulungen festgelegt“, erklärte Spies Hecker Trainingsleiter Ralf Maag.

Zukunftsorientierte Technik, Unterstützung der Betriebe durch Know-how und innovative Lösungen: Mit seinen Konzepten ist die Kölner Reparaturlackmarke auch für 2019 stark aufgestellt.

Spies Hecker, eine der weltweiten Reparaturlackmarken von Axalta Coating Systems, entwickelt optimale, praxisorientierte Lösungen, welche die Arbeit in Lackierbetrieben erleichtern und effizienter machen können. Mit hochwertigen Produktsystemen, kundenspezifischer Beratung und gezieltem Training ist Spies Hecker seit 135 Jahren ein starker Partner des Lackierhandwerks. Die Kölner Lackmarke zählt zu den international führenden Autoreparaturlackmarken und ist in mehr als 76 Ländern aktiv.

Spies Hecker – näher dran!