Axalta is not resposible for content you are about to view

Colorexpert Logo

Porsche-Spezialisten aus Gelderland

 

Porsche-Spezialisten aus Gelderland

Die klassische Form des Porsche 911 hat sich in über 50 Jahren kaum verändert. Bei Oldtimerfreunden sind historische Modelle des Renners aus Stuttgart-Zuffenhausen, Deutschland, sehr beliebt. Einer steht seit anderthalb Jahren im niederländischen Heteren – und wird mit Spies Hecker Produkten restauriert.

Der 1970er Porsche 911 Targa sollte wieder in seinen Urzustand zurückversetzt werden.

Der 1970er Porsche 911 Targa sollte wieder in seinen Urzustand zurückversetzt werden.

So kann’s kommen: Wegen eines Unfalls mit seinem 1970er Porsche 911 Targa brachte der Besitzer den Wagen in die Werkstatt. Eigentlich sollte nur die Front repariert werden, doch schnell stellte sich heraus, dass es damit nicht getan war: Es gab weitere Schäden, die meisten gingen nicht auf den Unfall, sondern auf das Alter des Fahrzeugs zurück. Der Besitzer beschloss daher, seinem Oldie eine Komplettrestaurierung zu gönnen. Dabei sollte das sogenannte F-Modell (in dieser Form wurde der 911er bis 1973 gebaut) wieder in seinen Urzustand versetzt werden.

Porsche Targa Restaurierung: Nicht ungewöhnlich bei Restaurierungen: Manche Schäden an dem über 45 Jahre alten Veteranen kamen erst im Laufe der Arbeiten zum Vorschein.

Nicht ungewöhnlich bei Restaurierungen: Manche Schäden an dem über 45 Jahre alten Veteranen kamen erst im Laufe der Arbeiten zum Vorschein.

Im Porsche Centrum Gelderland war der Besitzer an der richtigen Adresse, denn hier ist man auf die Reparatur und Restaurierung alter Porsches spezialisiert. Der Betrieb eröffnete vor zwei Jahren in Heteren bei Arnheim das weltweit erste Porsche Classic Center mit eigenem Showroom und eigener Lackiererei.

Mit alten 911ern kennt man sich hier gut aus. Und weiß auch, dass sich die Dauer einer Restaurierung schwer kalkulieren lässt. „Manche Schäden werden erst im Zuge der Arbeiten erkennbar“, sagt Aftersales Manager Freek Janssen und räumt freimütig ein, dass die ursprüngliche Deadline bereits überschritten wurde. „Viele technische Reparaturen sind inzwischen erledigt. Aber wir müssen uns noch um den Innenraum kümmern.“ Doch in Heteren gerät man nicht in Hektik. „Letztlich ist es das Ergebnis, das zählt.“

Porsche Targa 1970: Ein Großteil der technischen Arbeiten ist inzwischen abgeschlossen. Es fehlen noch Scheiben und Innenraum.

Ein Großteil der technischen Arbeiten ist inzwischen abgeschlossen. Es fehlen noch Scheiben und Innenraum.

„Viele Teile haben die Kollegen nachgearbeitet und angepasst“

 

Die Lackierung des Targa wurde bereits erneuert. Der Wagen erhielt eine Neulackierung in „Minervablau“, einem eleganten Metallic-Farbton aus dem Porsche-Katalog von 1976. Dabei setzten die Lackierer Produkte von Spies Hecker ein: Die Karosserie wurde mit dem besonders korrosionsbeständigen Permafleet® EP Grundierfüller 4400 und dem Permasolid® HS Premium Füller 5310 vorbehandelt. Für die Basislackierung kam Permahyd® 280 zum Einsatz, den Abschluss bildet der hochglänzende Permasolid® HS Klarlack 8034.

„Insgesamt“, schätzt Freek Janssen, „dürften für die Restaurierung bislang gut 2.000 Arbeitsstunden angefallen sein.“ Manches Originalersatzteil war nicht mehr zu bekommen, also musste man sich bei Porsche Gelderland etwas einfallen lassen. „Viele Teile haben die Kollegen nachgearbeitet und angepasst“, erklärt Freek Janssen. „Viel Arbeit – aber letztlich ist es dieses Know-how, das unseren Betrieb zum Spezialisten auf seinem Gebiet macht.“

 


Weitere Artikel