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Ein Rennwagen mit Straßenzulassung: der Brutal S1

 

Brutal S1

Die kleine slowakische Auto-Manufaktur Brutal hat kürzlich ihren ersten Supersportwagen vorgestellt: Der S1 ist ein leichter Zweisitzer, auf den am besten die Beschreibung „Rennwagen mit Straßenzulassung“ passt. Unterstützt wurde das außergewöhnliche Projekt vom slowakischen Vertriebspartner von Spies Hecker.

Marian Lušpai, Gründer der Auto-Manufaktur Brutal, mit dem von ihm entwickelten Supersportwagen S1

Marian Lušpai, Gründer der Auto-Manufaktur Brutal, mit dem von ihm entwickelten Supersportwagen S1.

Marian Lušpai, Gründer der Auto-Manufaktur Brutal, ist seit Langem Fan von außergewöhnlichen Sportwagen. Auf einer Reise nach England, wo es viele kleine Sportwagen-Hersteller gibt, verliebte er sich in den „Ariel Atom“: Die radikale Mischung aus Go-Kart und Formel1-Renner ist so leicht gebaut, dass der Atom selbst weitaus PS-stärkeren Konkurrenten locker die Rücklichter zeigt. Lušpai war begeistert: „So ein Auto wollte ich auch bauen – extrem leicht, extrem schnell und wirklich einzigartig.“

300 PS für rasante Beschleunigung

Gesagt, getan. Zurück in der Slowakei begann der gelernte Ingenieur mit der Planung seines eigenen Sportwagens. Heute, rund zehn Jahre später, steht das Ergebnis in seiner Werkstatt: der Brutal S1. Der Zweisitzer hat einem Gitterrohrrahmen, darüber eine Karosserie aus Fiberglas, Karbon und Spezialschaumstoffen. Ein 300 PS starker 2-Liter-Turbo-Boxermotor von Subaru katapultiert das nicht mal 900 Kilo wiegende Leichtgewicht in unter vier Sekunden auf Tempo 100 – eine Beschleunigung, mit der der S1 sich vor keinem anderen Supersportwagen verstecken muss.

Brutal S1

Brutal S1 - Technische Daten
Höhe 1190 mm
Breite 1940 mm (ohne Rückspiegel)
Radstand 2624 mm
Gewicht 800 - 860 kg (je nach Motor)
Motor 2-Liter-Turboboxer (300 PS) von Subaru
Karosserie Fiberglas, Karbon und Airex
Beschleunigung 0 auf 100 km/h in unter 3,9 Sekunden

 

Für die Gestaltung wandte sich Lušpai an die Akademie für Kunst und Design in Bratislava. Das Ergebnis war eine flache, keilförmige Karos¬serie mit scharf gezeichneten Flanken, Flügeltüren und einem markanten Heck. Den Entwurf lieferte der Designer Jakub Štarman – der damalige Student arbeitet heute für Škoda.


Eine Vision, die begeistert

Für die Lackierung vertraute Lušpai den Profis vom Spies Hecker Vertriebspartner Color Centrum Vráble s.r.o. in Michal nad Žitavou, einem Ort südöstlich von Nitra. Der Kontakt war schon in der Entwicklungs¬phase zustande gekommen. „Wir waren sofort begeistert von Marian Lušpais Vision und haben ihn gerne durch unseren Einsatz unterstützt“, berichtet Marián Pecho, der Sales & Technical Manager beim Color Centrum. Zusammen mit seinem Team kümmerte er sich um eine maßgeschneiderte Lackierung für den S1.
Der wichtigste Aspekt dabei: Das Gewicht des Wagens sollte durch die Lackierung nicht unnötig erhöht werden. Daher verwendeten die Lackprofis vom Color Centrum Spies Hecker Produkte, die sich materialsparend in nur 1,5 Spritzgängen deckend lackieren lassen. Pecho: „Zum Einsatz kamen der Permasolid® HS Vario Grundierfüller 5340, Permahyd® Hi-TEC Basislack 480 und Permasolid® HS Optimum Plus Klarlack 8650.“     
Den Farbton für den Prototyp wählte das Team aus ganz praktischen Gründen. „Wir haben uns für ein strahlendes Uni-Weiß entschieden – bewusst kein Metallic- oder Perlweiß, keine speziellen Effektpigmente“, sagt Pecho. „Das erleichtert spätere Anpassungen des Prototyps.“ Er lacht: „Außerdem kommen die aufgeklebten Logos der Sponsoren so besser zur Geltung.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der schneeweiße S1 hat auf Messen wie dem Autosalon in Nitra bereits für Aufsehen gesorgt.

Brutal S1

Eingesetzte Lackprodukte
Spachtel Raderal® Kunststoff Spachtel
Grundierung Permasolid® HS Vario Grundierfüller 5340
Basislack Permahyd® Hi-TEC Basecoat 480
Klarlack Permasolid® HS Optimum plus Klarlack 8650

Reinrassiger Rennwagen mit Straßenzulassung

Marian Lušpai ist zuversichtlich, dass sein Renner eine Nische auf dem Markt für Supersportwagen finden wird. „Der Brutal ist natürlich kein Auto, um damit zum Einkaufen in den Supermarkt zu fahren“, charakterisiert er das Wesen seines Wagens. „Viele Komponenten stammen direkt aus dem Rennsport, etwa die Bremsen und Teile der Aufhängung. Im Grunde ist er ein reinrassiger Rennwagen mit einer Stra-ßenzulassung.“

  • Rundum gelungen: Für das Design des Brutal S1 holte sich Marian Lušpai die Unterstützung des Designers Jakub Štarman – der damalige Student arbeitet heute für Škoda.

    Rundum gelungen: Für das Design des Brutal S1 holte sich Marian Lušpai die Unterstützung des Designers Jakub Štarman – der damalige Student arbeitet heute für Škoda.

  • Brutal S1
  • Brutal S1 rear view
  • Brutal S1
  • Brutal S1 front view

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