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Zusammenarbeit mit leuchtenden Ideen: Spies Hecker und Mercedes-AMG Petronas Motorsport.

Die Herausforderungen der neuen Rennlackierung des Mercedes-AMG F1 W08 EQ Power+

Spies Hecker ist seit drei Jahren für die eindrucksvolle und unverkennbare Rennlackierung auf den Silberpfeilen von Mercedes-AMG Petronas Motorsport verantwortlich, zu denen auch der siegreiche 2016 Mercedes F1 W07 Hybrid gehört. Spies Hecker ist eine der drei globalen Reparaturlackmarken von Axalta Coating Systems, einem weltweit führenden Anbieter von Flüssig- und Pulverlacken.

Die Lackierung des Mercedes-AMG F1 W08 EQ Power+ Rennwagens für die Saison 2017 ist extrem ausdrucksstark. EQ steht für „Electric Intelligence“ und ist aus den Markenwerten von Mercedes-Benz – „Emotion und Intelligenz“ – abgeleitet. Die Benennung des neuen Modells findet in der Lackierung des W08 ihre grafische Umsetzung: in elektrischem Blau zieht sich eine visuelle Darstellung des Fahrtwinds über den gesamten Wagen, vom Frontflügel bis zur Hinterkante der Seitenkästen. Die eleganten, schmalen Linien in Grün und Blau vermitteln sofort einen Eindruck von Geschwindigkeit und Bewegung, selbst wenn das Fahrzeug stillsteht. Das Design erinnert an Funken, die über die Karosserie des Rennwagens sprühen, sodass er fast wie elektrisiert aussieht. Auf der Strecke wirkt dieser Effekt überaus eindrucksvoll.

Mit dem aufwändigen Lack- und Karosseriedesign sollen die Leistungseigenschaften, die die radikal veränderten Aerodynamikregeln für die Saison 2017 bieten, voll ausgeschöpft werden. Doch wie schwierig war es, diese erstaunliche Lackierung zu erzielen ...

Die Anfänge

Der Designprozess für die Saison 2017 begann bereits in der Saison 2016. Die Designer aus dem Werk im englischen Brackley und der Daimler AG in Deutschland entwickelten Konzepte, die der Geschäftsleitung zur Auswahl vorgelegt wurden. Dabei arbeiteten die Designer eng mit Andrew Moody zusammen, dem Leiter der Abteilung Lack und Grafik bei Mercedes-AMG Petronas Motorsport in Brackley. Gemeinsam mit seinem 15-köpfigen Team ist Moody für die Umsetzung des Designs auf den Rennwagen verantwortlich.

„Wir geben eine Rückmeldung aus unserer Perspektive. Uns geht es nicht darum, wie kompliziert und schwierig die einmalige Gestaltung des Designs ist. Stattdessen interessiert uns eine einfache und präzise Reproduzierbarkeit und zwar hundert- oder tausendfach, bei einem außergewöhnlich straffen Saison-Zeitplan“, sagt Moody.

Sobald man sich auf das endgültige Lackdesign einigt, erhält Moody Computer-Renderings des neuen Fahrzeugs in der neuen Lackierung. Auf dieser Grundlage übertragen er und sein Team das Design zunächst nur auf einige wenige Karosserieteile, dieses Jahr auf die Seitenkästen und Bordwände der Karosserie. Anschließend werden Fotos von den lackierten Teilen an die Designer geschickt, die bei Bedarf noch Änderungen vornehmen.

Grün heißt: Los geht’s

Moody erklärt: „Wenn alle zufrieden sind, bekommen wir normalerweise einen Besuch der führenden Entscheidungsträger, die sich das Erscheinungsbild der lackierten Karosserieteile persönlich ansehen wollen. Wenn wir dann grünes Licht bekommen, lackieren wir den Rennwagen der vorherigen Saison im neuen Design, damit wir ein Gefühl dafür bekommen, wie es sich umsetzen lässt.“

Der Mercedes-AMG F1 W08 EQ Power+ Rennwagen, der am 23. Februar im englischen Silverstone eingeführt wurde, wartet 2017 mit 13 Farbtönen auf, von denen allerdings keiner im Handel erhältlich ist: Neben den fünf Grüntönen, drei Blautönen und vier Graphit-Silbertönen ist er überwiegend im Ton „Stirling Silver“ gehalten, der nach Sir Stirling Moss benannt wurde, welcher 1955 für Mercedes ins Rennen ging.

Das Lack- und Grafikteam setzt auf den Rennwagen ein breites Sortiment an Spies Hecker Produkten ein. Das Team beginnt zunächst mit dem Priomat® Wash Primer 4075. Anschließend wird entweder der festkörperreiche Permasolid® HS Vario Grundierfüller 5340 oder der schnell trocknende, festkörperreiche Zweikomponenten-Schleiffüller Permasolid® HS Performance Füller 5320 eingesetzt, bevor dann der Permahyd® Hi-TEC Basislack 480 aufgetragen wird.

Moody erklärt: „Abschließend nehmen wir entweder den extrem zuverlässigen Permasolid® HS Optimum Plus Klarlack 8650 oder – für Teile, die besonders schnell trocknen müssen – den Permasolid® HS Speed Klarlack 8800.“

So eine komplexe Rennlackierung stellt Moody und sein Team der Lack- und Grafikabteilung während der Saison vor einige Herausforderungen. „Selbst nach umfassenden Schulungen vor der Saison dauert die Lackierung eines Rennwagens etwa 150 Stunden, wobei Nase und Heckflügel jeweils 12 Stunden benötigen“, meint Moody.

Im Laufe dieser Saison wird das Team tausende von Karosserieteilen lackieren – manchmal bis zu 150 Teile in einer Woche. Moody dazu: „Verarbeitungsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Produkte sind dabei entscheidend. Wir haben nicht die Zeit, uns mit etwas Geringerem als Perfektion zufrieden zu geben. Und genau das ist es, was uns Spies Hecker bietet.“

Eine Gratwanderung

Die komplexen Linien, Streifen und Funkeneffekte der neuen Lackierung ziehen sich über mehrere Teile. Deswegen ist es für das Rennwagendesign wesentlich, dass jedes der austauschbaren Teile nicht nur perfekt passt, sondern auch die angrenzenden Lackierungen und Schattierungen nahtlos fortführt. Für die Lackierer in der Spritzkabine ist das keine leichte Aufgabe.

Moody erklärt das folgendermaßen: „Wir arbeiten mit speziellen Vorrichtungen, quasi Attrappen des Rennwagens. So können wir jedes einzelne Teil genau nachstellen. Das betrifft Form und Größe, aber vor allem auch die Lackierung, die Farbverläufe, Schattierungen und das Design. Wenn unterschiedliche Farben und Schattierungen beispielsweise über drei Teile verlaufen, dann ist es keine einfache Sache, die entsprechenden drei Ersatzteile exakt zu lackieren. Dabei hilft uns Permahyd Hi-TEC, das bei Mehrfarbenlackierungen und Design-Lackierungen sehr gute Ergebnisse erzielt. So können wir direkt nach dem Ablüften abdecken. Dieses Jahr haben wir digitale Abdeckschablonen eingeführt, die die Reproduzierbarkeit der Linien erleichtern sollen.“

Joachim Hinz, Spies Hecker Brand Manager für Europa, den Nahen Osten und Afrika, freut sich: „Die diesjährige Rennlackierung ist etwas ganz Besonderes und sieht großartig aus. Wir freuen uns, dass sich das Hi-TEC Performance System von Spies Hecker erneut als ein robustes, schnelles und effizientes Reparaturlacksystem bewährt hat, das dem Team immer wieder eine ausgezeichnete Farbtongenauigkeit bietet. Es kann in der schwierigen Umgebung der unglaublich anspruchsvollen internationalen F1-Rennstrecken überzeugen.“

Moody meint abschließend: „Wir sind immer an den Neuerungen interessiert, die Spies Hecker auf den Markt bringt, da wir sicherstellen wollen, dass wir in der Lackiererei mit den neuesten Produkten und modernsten Techniken Schritt halten.“

Für weitere Informationen zu Spies Hecker und seiner Partnerschaft mit Mercedes-AMG Petronas Motorsport, besuchen Sie bitte unsere Website www.spieshecker.de/F1speed oder folgen Sie der Marke auf www.facebook.com/spieshecker.

Über Spies Hecker

Spies Hecker, eine der weltweiten Reparaturlackmarken von Axalta Coating Systems, entwickelt optimale, praxisorientierte Lösungen, welche die Arbeit in Lackierbetrieben erleichtern und effizienter machen können. Mit hochwertigen Produktsystemen, kundenspezifischer Beratung und gezieltem Training ist Spies Hecker seit 135 Jahren ein starker Partner des Lackierhandwerks. Die Kölner Lackmarke zählt zu den international führenden Autoreparaturlackmarken und ist in mehr als 76 Ländern aktiv.

Spies Hecker – näher dran!

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